News

Voormans bei der Toer de Kaap

40 Grad im Schatten, den es nicht gab

Stefan Voormans sorgte zuletzt bei zwei Showrennen in Indien für Aufsehen, ehe er sich im Februar 2014 der „Toer de Kaap“ (TDK) stellte, einem einwöchigen Handbike-Rennen durch Südafrika. Das Ausdauer-Abenteuer begann mit dem OCC-Race in George, einem Rennen über die Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Tags darauf startete die Rundfahrt in sechs Etappen. 557 Kilometer und 4100 Höhenmeter standen Voormans und seinen Mitstreitern bevor. Die Zeit wird bei dem Rennen nicht gemessen. Doch die Bergpässe haben es in sich. Begleitet wurde Voormans von Holger Falk vom Sponsor reha team West, den er selbst liebevoll Holgi nennt, und der auch eines der Begleitfahrzeuge lenkte. Bei Outrun beschreibt der Handbiker seine Eindrücke von dem Rennen, das in der Szene als eines der anspruchsvollsten überhaupt gilt.

Welcome South Africa. Foto: privat

Welcome South Africa. Foto: privat

12. Februar

Welcome South Africa!
Bis jetzt hat alles super geklappt. Flug, Auto und Hotel waren und sind spitze! Das Bike ist im Ganzen heil angekommen. Holgi auch!

Morgen geht´s nach George. Die Toer de Kaap kann kommen.

13. Februar

Der erste Tag lief schon mal super. Jetzt geht es gen Osten, nach George, dem Ausgangspunkt der Toer de Kaap. Mal sehen, ob Holgi auch auf Distanz links fahren kann!?

Komisch, sind gerade in Heidelberg und wollten dem Bike seine Geburtsstätte zeigen, aber haben noch nicht einmal Malsch gefunden…!

Welcome to Heidelberg. Foto: privat

Welcome to Heidelberg. Foto: privat

14. Februar

Wir sind in George!

Beim offiziellen Teil des OCC Marathon in George, haben wir heute schon einen Teil der TDK-Teilnehmer kennen gelernt. Eine sympathische Truppe!

Morgen startet um 8.00 Uhr der OCC Marthon mit über 1.000 Teilnehmern. Die Veranstaltung ist besonders emotional, da die Initiatorin Esther Watson leider kürzlich verstorben ist.

15. Februar

Das hatte ich so nicht erwartet. Beim OCC Marathon, der als Start der Toer de Kaap gilt, verzeichnete der Veranstalter mehr als 1.000 Rollstuhlfahrer. Somit ist diese Veranstaltung im südafrikanischen George die größte Behindertensportveranstaltung des Kontinents. Dabei wurde mir, der ich aus dem fernen Deutschland angereist war, die Ehre zu Teil, in der ersten Startreihe neben Vizeweltmeister Ernst van Dyck zu stehen.

Pläuschchen vor dem Start. Foto: privat

Pläuschchen vor dem Start. Foto: privat

Eigentlich wollte ich doch eigentlich nur locker „einrollen“. Also ließ ich die ambitionierten Rennfahrer ziehen und gewöhnte mich an das Klima und den Linksverkehr. Trotz der Hitze und des rauhen Asphalts lief das Bike ganz gut. Die 21 km lange Strecke, die zwei mal gefahren werden musste, war bis auf die direkt aufeinander folgenden Kreisverkehre wirklich super. Allem voran aber das erstklassige Publikum. Solch einen Enthusiasmus am Rande der Strecke habe ich das letzte Mal in New York erlebt. Nach 1:37 Stunden war der erste Tag vorüber und am morgigen Sonntag geht es dann um 7:30 Uhr weiter. Die erste Etappe der Toer de Kaap führt uns von George, über Mossel Bay nach Albertina. Insgesamt sind 109 km mit sechs Bergen der fünften Kategorie zu bewältigen. Für mich und meine zehn Mitstreiter, die alle recht nette Menschen zu sein scheinen, gleich zu Beginn eine echte Herausforderung.

16. Februar

Geschafft! Aus geplanten 109 km sind zwar am Ende 116 km geworden, aber es war ein traumhafter Tag. Nur die bergige Landschaft ist für einen Niederrheiner doch etwas gewöhnungs-bedürftig. Heute haben wir neben den vielen Kilometern auch 1000 Höhenmeter(!) hinter uns gebracht. Den ersten Plattfuß hatte natürlich ich zu verzeichnen und dies bereits nach 10 km!

Aber anschließend lief es rund. Hinter Mossel Bay verbrachten wir unsere Mittagspause und danach ging es noch einmal über 70 km weiter und durch faszinierende, weite Landschaften bis ins Etappenziel Albertina. Morgen früh geht es dann rechtzeitig weiter über 80 km nach Riversdale. Ich hoffe, es werden dann auch tatsächlich nur 80 km sein! Eines steht aber auf jeden Fall fest: Es warten wieder ein paar knackige Berge auf uns.

17. Februar

Stimmt, wir sind ja in Afrika. Das habe ich heute deutlich zu spüren bekommen. Von Albertina ging es Richtung Stillbai. Zwar waren die Berge mit wieder einmal über 1.000 Höhenmetern ziemlich heftig, in erster Linie aber waren es die heißen Temperaturen und die extreme Sonne, die den meisten von uns zu schaffen machten. In Stillbai gab es zum Mittagsessen zwar ein nettes Strandrestaurant am Indischen Ozean, bei dem man eigentlich am liebsten geblieben wäre, aber wir mussten ja noch weiter zu unserem Zielort Riversdale. Auf den ersten 30 km den selben Weg, den wir auch gekommen waren. Diese insgesamt 68 km bis zum Zielort Riversdale werde ich niemals vergessen: 40° C im Schatten, den es aber nirgendwo gab auf einem Asphalt, der mit nahezu 60° C zurückstrahlte. Diese Bedingungen ließen nur die Hälfte von uns in Riversdale ankommen. Holger und die anderen Begleiter hatten ebenfalls einen harten Tag, da sie kaum nachkamen, uns mit Wasser zu versorgen. Für mich war dies heute die unmittelbarste körperliche und mentale Herausforderung, der ich mich gestellt habe und der ich zum Glück nach insgesamt 98 km in Riversdale ankommend gewachsen war. Übrig bleibt hiernach der Glaube an sich selbst und ganz viel Teamspirit, wenn wir als internationale Truppe und Einzelkämpfer, die wir heute sein mussten, es doch gemeinsam geschafft haben.

Belohnt wurden wir durch die erstlassige Unterkunft. Morgen geht es über den Karoo Pass nach Ladismith. Hoffe, dass mich diese Nacht mit frischen Kräften versorgt und ich es erneut schaffen werde. Morgen soll es etwas kühler werden und sogar regnen, gut so.

18. Februar

In South Africa ist Linksfahren geboten. Foto: privat

In South Africa ist Linksfahren geboten. Foto: privat

Jawoll, es gibt ihn, den Wettergott. Jedenfalls hatte er zumindest für heute mit uns ein Einsehen auf dem 92 km langen Weg nach Ladismith. Gleich zu Beginn um 7.30 Uhr schickte er für den unendlich langen Aufstieg über den Garciapass leichten Sprühregen. Dieser verwehrte uns allerdings nicht den Blick auf die alpenländisch anmutende Berglandschaft. Phantastisch! Alle machten wieder einen harten Job und wir wurden dafür mit langen Abfahrten belohnt, die in Savannen und unendlich weite Täler führten. Nach der gestrigen Tortur war ich neugierig und auch ein wenig angespannt, wie mein Körper den heutigen dritten Tag verkraften würde. Aber von Überlastung keine Spur, ganz im Gegenteil, ich fühlte mich fantastisch und war somit in der Lage mein Tempo konstant beizubehalten. Niemand von uns ist hier ein reiner Einzelkämpfer, auch wenn man letztlich über solche Distanzen körperlich auf sich alleine gestellt ist. Teils fahren wir solo, es findet sich ein Doppel oder auch eine mehrköpfige Gruppe zusammen. Was uns alle bei den Strapazen aber pusht, ist die enorme mentale Unterstützung für und miteinader, die den ein oder anderen wie heute dann doch bis an den Zielort getragen hat.

Dieses Miteinander brauchen wir auch morgen, denn laut Hillary wartet der „Burner“ der TDK schlechthin auf uns: Knapp 100 km nach Oudshorn mit (natürlich) wieder enormen Steigungen und einer Wüstenlandschaft, die bei den für morgen vorhergesagten 37° C wieder ganz besonders spaßig wird und eine DER Herausforderungen schlechthin darstellt. Hierfür bauen wir auch wieder alle auf Holger, Thomas und Elfric, die uns mit mindestens 5 Litern Wasser pro Kopf werden versorgen müssen.

19. Februar

Das fing ja mal wieder gut an. Schon nach fünf Kilometern hielt mich mein zweiter Plattfuß während dieser Toer auf. Bei diesen Straßen wird das Material wirklich geprüft. Aber sofort war auch wieder eine helfende Hand vor Ort. Ray, unser Australier mit dem Kniebike aus Holzwickede, hielt sofort an und half mir. Danach lief es super. Wir mussten ca. 30 km(!) fast immer bergauf, bis zum „Huis River Pass“. Die Abfahrt war dafür eine wahre Freude.

Beißen in den Bergen. Foto: privat

Beißen in den Bergen. Foto: privat

Zur Mittagspause hielten wir in Calitzdorp, nach ungefähr 50 km. Mittlerweile war es wieder richtig heiß geworden und so setzten wir unsere Fahrt bei 39°C fort. Der Karoo, eine Art Wüstenlandschaft, bot auch wieder keinen Schatten, dafür aber hatten wir wenigstens meistens Rückenwind. Holger hatte einen Sonnenschirm für die Trinkpausen organisiert. Zwischenzeitlich wurde Thomas, der Organisator der Toer de Kaap, von der Polizei angehalten. Diese brachte ihm mit Blaulicht nur eine Tasche wieder, die wir in der Mittagspause vergessen hatten und das passt zu unseren Eindrücken, denn generell ist die Gegend hier sehr vertrauenswürdig. Die meisten Häuser stehen offen und die Leute sind ausgesprochen freundlich. Letztlich waren diese zweiten 50 km bis zum Ziel in Outshorn trotz der Hitze sehr angenehm zu fahren. Nach insgesamt 1o1 km erreichte ich das Ziel. Morgen soll es regnen, Gott sei Dank! Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal über Regen freuen würde, wenn es ums Handbiken geht. Wir müssen ungefähr 40 km(!) bis zum „Robinson Pass“ hochklettern. Den Rest der Strecke geht es dann nur noch bergab nach Mossel Bay.

20. Februar

Stefan hat es noch nicht ganz hinter sich, kann aber immer noch lachen. Foto: privat

Stefan hat es noch nicht ganz hinter sich, kann aber immer noch lachen. Foto: privat

Die letzte große Herausforderung stand heute auf dem Programm. Von Outshorn ging es über den Robinson Pass nach Mossel Bay. Das kartografische Streckenprofil versprach zum Ende der ersten Streckenhäfte hin einen solchen „Fieberschub“, dass wir ahnten, was mit dem Robinson Pass auf uns zukommen würde. Mit anderen Worten: 15 km vergleichsweise leichter Steigung folgten sagenhafte 35 km steil bergauf, und dies bei äußeren Bedingungen, die das komplette Gegenteil zum gestrigen Backofen darstellten. Denn wie angekündigt, fing es gleich früh morgens an zu regnen. Dies empfand ich allerdings anfänglich als gar nicht so übel, ganz im Gegenteil, denn bei diesem „deutschem Wetter“ gelang es mir, mein Tempo kontinuierlich bis zur Passhöhe nach oben zu kurbeln. Mit diesem Anstieg war allerdings ein Temperatursturz von den gestrigen rund 40° C auf heute 14° C(!) verbunden, als ich nach rund drei Stunden und 860 Höhenmetern die Passhöhe bei kaltem Wind und Nieselregen erklommen hatte. Die anschließenden noch acht Kilometer bis zu unserem Treffpunkt, dem Restaurant „Eight Bells, waren dann zwar vergleichsweise ein Klacks, aber die Abfahrt bei klammer Kühle zerrte doch an den Kräften. So war ich froh, als unsere Begleiter eintrafen und ich meinen ersten heißen Kaffee erhielt.

Verrückt, hätte mir gestern jemand ein Heißgetränk angeboten, wäre ich ihm vermutlich an die Gurgel gegangen. Bei der Fortsetzung nach Mossel Bay konnten wir die Bikes locker rollen lassen und genossen die Geschwindigkeit bei den Abfahrten. Nach 90,5 km erreichten wir unser Hotel „The Point“, das herrlich unmittelbar am Indischen Ozean gelegen ist. Diesen Text schreibe ich, während dessen nur wenige Metter von mir die Brandung eindrucksvoll gegen die Küste rauscht. Dieser vorletzte Abend war dann auch bereits recht emotional. Wir sind alle ein wenig traurig, dass die Toer de Kaap 2014 morgen zu Ende gehen wird. Von Mossel Bay fahren wir ins 56 km entfernte George, als unserem Ausgangspunkt zurück.

21. Februar

„We did it…!“ George, der Ausgangspunkt der Toer de Kaap ist erreicht. Nach 557 km und 4.600 Höhenmetern sowie extremen Wetterbingungen und einem Asphalt, den man mit deutschen Straßen nicht vergleichen kann. Die Gefühle zu beschreiben, fällt mir sehr schwer. Ich bin erleichtert und stolz, es geschafft zu haben. Besonders stolz aber bin ich, ein Teil dieses Teams der Toer 2014 gewesen zu sein. Super Typen, die ich nie vergessen werde.

Keine Luftspiegelung, sondern ein echter Waffelladen. Foto: privat

Keine Luftspiegelung, sondern ein echter Waffelladen. Foto: privat

Mein besonderer Dank gilt den Organisatoren Hilary, Thomas und Brunhild. Was sie hier ermöglicht haben, ist schlicht und ergreifend klasse! In Hinblick auf den Handbikesport war es für mich die schönste Erfahrung, die ich je machen durfte und sorry: Erlebt habe ich ja nunmal schon einiges.

Zurück zu den Details der letzten Etappe von Mossel Bay nach George. In der Nacht zuvor bei geöffneter Tür und der nur wenige Meter entfernten Brandung des Indischen Ozeans einzuschlafen, war grandios. Wir starteten aus unserer luxuriösen Herberge dann kurz nach acht alle gemeinsam gen Osten. Der erste Teil der Strecke führte gemächlich bergan durch die Stadt. Anschließend war die Strecke bekannt, handelte es sich doch um die ersten 40 km unserer Auftaktetappe. In Erinnerung kamen mir deren beide Abfahrten, die, oh Wunder, es nunmehr zu erklettern galt. Aber mittlerweile bin ich wohl zur Bergziege mutiert, sodass die Steigungen für mich kein Problem darstellten. Ein tolles Gefühl. Nach 55 km erreichten wir um 15 Uhr mit dem „Mountain View Resort“ in George, das ultimative Ziel unserer Toer. Abends sahen wir uns um 18 Uhr dort wieder, um diesem wundervollen Ereignis einen würdigen Abschluss zu verleihen. Hier erhielt ich meine Finisher Medaille, die bei mir einen Ehrenplatz erhalten wird. An dieser Stelle noch einmal Dank an „all my teammates“. Diese Woche werde ich niemals vergessen. Sie wird für immer ganz tief in meinem Herzen eingebrannt sein! Stefan Voormans

Ein Nachspann von Holgi

Spätestens seit der TDK emotional verbunden: Stefan Voormans und Holger Falk. Foto: privat

Spätestens seit der TDK emotional verbunden: Stefan Voormans und Holger Falk. Foto: privat

Stefans Facebook-Berichte von der Toer de Kaap haben viele mit Spannung und Interesse verfolgt. Da ich die vielen magischen Momente als Fahrer eines der Begleitfahrzeuge aus nächster Nähe miterleben durfte, liegt es mir am Herzen, meinen persönlichen Eindrücken an dieser Stelle für Euch Ausdruck zu verleihen. Ich selber bin seit meiner Kindheit als Läufer im und für den Sport aktiv und habe einiges erlebt, aber diese sechs Tage werden mich auf ewig begleiten.

Werfen wir daher nochmal gemeinsam einen kurzen Blick zurück: Zu meiner Überraschung war mir mit dem tollen Geländewagen eines der startenden Teilnehmer ein eigener fahrbarer Untersatz zugeteilt worden, der mir die große Flexibilität verlieh, um für die Athleten zusätzliche Wasserversorgung auf der insgesamt 557 km umfassenden Strecke sicherstellen zu können. Da sich das Team innerhalb der enormen Tagesetappen teils auf einer Strecke von über zwanzig Kilometern auseinander zog, trieb mich die Sorge um das Befinden unserer Athleten somit ständig von der Spitze zum Ende des Feldes hin und wieder zurück. Ich scoutete mit meinem „Space Shuttle“ die weiteren Streckenverläufe und fühlte in die neuralgischen Punkte dieses herrlichen, so unendlich weiten und in punkto Witterung doch oft auch so gnadenlosen Landes hinein. Dann, – bei über 40° C und einem kochenden Asphalt mehrmals auf der Spitze von Anhöhen – diese phantastischen Sportler als kleine Gruppe oder solo schon aus der Ferne kämpfen und leiden zu sehen, ihre Dankbarkeit zu erfahren, wenn man bei diesen Bedingungen mit dem Wasser offenbar zur rechten Zeit an der richtigen Stelle auftaucht, waren Momente, die ich niemals vergessen werde.

Gleiches gilt für die Bergpässe und deren unglaublich langen, steilen Anstiege, deren Bewältigung per Handbike ich vorher für nahezu unmöglich gehalten hätte. Sich dann am Ende solcher Tage und den gezeigten Leistungen in die Arme zu fallen oder mit einem „Give me five“ Respekt zu zollen und hierbei manchmal ein „Holger, ohne Dich hätte ich es heute nicht geschafft“ zu hören, waren besondere Schwingungen, die mich auch jetzt, während ich dies schreibe, tief berühren.

Diese wertvolle Aufgabe als Sportler für Sportler übernehmen zu dürfen, war eine unglaubliche Erfahrung. Kurz: Mit dieser Toer de Kaap erlebte ich den ganz großen Sport und habe nicht nur überaus liebenswerte Charaktere kennengelernt, sondern Typen, die so wertvolle Attribute wie Hingabe, Kampfkraft, Leidensfähigkeit, Stehvermögen und Mannschaftsgeist für mich neu definiert haben. Mein Dank und ewiger Respekt gilt allen Teilnehmern, insbesondere Hilary und (Dr.) Thomas für die Organisation und ich bin stolz darauf, Teil dieses Teams gewesen zu sein. Hilary, nochmal lieben Dank, dass Du mir am Abschlussabend Deine Finishermedaille geschenkt hast: Eine große Ehre für mich. Holger Falk

P.S.: Zum Abschluss noch einige „Insider“, die ich auf ewig im Ohr haben werde.

„Show your medal…!“

„You know what? We´ll WAIT…!“

„We´re so mad men, that we´re doing this, so mad men….!“

„Hey Simon, remember that both feet must be on the ground, otherwise that doesn´t count…!“

Das könnte Dich auch interessieren:

Heidelberger Rollstuhlmarathon

Jetze Plat mit neuem Weltrekord

Der 14. Internationale Heidelberger Rollstuhlmarathon war an Spannung kaum zu überbieten. Jetze Plat vom „Wolturnus pro handcycling team“ aus den Niederlanden sicherte sich mit einer unglaublichen Zeit von 57:39,90 Minuten den neuen Weltrekord über die Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern. Paralympics-Sieger … Weiterlesen

RR-Spieler Jens Sauerbier

„Was ich lebe, möchte ich weitergeben“

Jens Sauerbier hat schon drei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft gespielt. Dennoch ist der Rollstuhlrugbyspieler überzeugt, dass die Heim-EM in Koblenz vom 27. Juni bis 1. Juli in der Conlog-Arena „das schönste Event wird, bei dem ich bislang dabei war. Es … Weiterlesen


Vico Merklein will noch mehr

Ein großer Kämpfer, der längst noch nicht satt ist

Vico Merklein nimmt nach dem emotionalen Gold-Triumph von Rio und schmerzhaften Schulterproblemen die Paralympics in Tokio 2020 ins Visier. Die Saison im Para Radsport steht vor der Tür – und damit ein Jahr mit Weltcups, den deutschen Meisterschaften und schließlich … Weiterlesen

Haspa Marathon Hamburg

„Einen Jetze Plat darf man nicht wegfahren lassen“

Das waren wirklich harte Bedingungen beim 32. Haspa Marathon Hamburg, denen sich die Läufer, Handbiker und Rennrollstuhlfahrer stellten. Am Start war die Wetterwelt noch in Ordnung, aber kurz darauf prasselte Hagel, Regen und Graupel auf die Teilnehmer nieder. Hätten die … Weiterlesen


Offene Bahn-WM für Handbiker

Jetzt geht es rund

Am 27. Mai 2017 startet im niederländischen Venlo die 1. Offene EUREGIO Bahn-Weltmeisterschaft für Handbikerinnen und Handbiker. Die Vorgeschichte ist rasch erzählt, sie beginnt mit einer gelungenen Wettkampfveranstaltung vergangenen Sommer, bei der alle Beteiligten Lust auf mehr bekamen. „Dieser Auftakt … Weiterlesen

Andrea Eskau

Forschen und sich fordern

Langläuferin, Biathletin und Handbikerin Andrea Eskau ist im Winter wie im Sommer eine Ausnahmeathletin. Das liegt nicht nur an ihrem großen Talent und dem enormen Ehrgeiz, sondern auch an der Bereitschaft, immer Neues auszuprobieren. Die mehrfache Paralympics-Siegerin erforscht den Sport, … Weiterlesen


Langlauf und Biathlon

Der Countdown läuft für die Heim-WM

Der Countdown läuft: In weniger als 100 Tagen trifft sich die Weltelite des nordischen Wintersports in Finsterau im Bayrischen Wald. Vom 10. bis zum 19. Februar 2017 finden dort die Weltmeisterschaften im Langlauf und Biathlon statt. Für rund 135 Athletinnen … Weiterlesen

Handbike-Trophy

Jetze Plat sprintet mit 720 Watt zum Sieg

Berlin begrüßte auch beim 43. BMW BERLIN-MARATHON die 185 gemeldeten Handbiker und Handbikerinnen mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Neu war in diesem Jahr, dass die Favoriten bei deren Vorstellung auf Videoleinwände abgebildet wurden, die im gesamten Startgebiet aufgestellt waren. Unter … Weiterlesen


Resümee Paralympics 2016

Mit Sorgenfalten hin, mit Lobeshymnen zurück

Die Deutsche Paralympische Mannschaft blickt auf stimmungsvolle und sportlich erfolgreiche Spiele. Doping und Klassifizierung bleiben international im Fokus. Zika-Virus, Transport-Chaos, Kriminalität, leere Ränge, schleppender Ticketverkauf und schlechte Zustände im Olympischen Dorf – die Liste an negativen Punkten war lang, bevor … Weiterlesen

Entscheidung im Zielsprint

Doppelgold für Eskau und Reppe

Die deutsche Medaillenflut in Rio geht weiter – den Paracyclern sei dank. Christiane Reppe und Andrea Eskau bejubelten am Donnerstagvormittag Doppel-Gold im Straßenrennen! Reppe (H4) entschied den Zielsprint nach 45 Kilometern und 1:15:56 Stunden für sich, zwei Sekunden vor der … Weiterlesen