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Eine Chronik der Weltmeisterschaften im Rollstuhl-Basketball 2010 in Birmingham

53:55 – dem Titel so nah

Es sollte nicht sein. Bis 25 Sekunden vor der Schlusssirene sah das deutsche Nationalteam der Rollstuhlbasketballerinnen noch wie der Weltmeister aus, doch nach Rebecca Murrays letzten Korb für die US-Girls war der große Traum geplatzt. Deutschland hat das Endspiel der Weltmeisterschaften 2010 im britischen Birmingham gegen die USA verloren und muss sich wie vor 20 Jahren mit der Silbermedaille begnügen, während Bronze an das kanadische Team ging. Eine Turnierchronik in Text und Bild aus deutscher Sicht von Andreas Joneck.  

 

outrun_wm_2010_logo_birminghamVerständliche, aber umso bittere Tränen flossen nach Spielende, während einige Spielerinnen minutenlang zusammengekauert auf dem Parkett der National Indoor Arena verharrten. So dicht stand seit 20 Jahren kein europäisches Team mehr vor dem Titelgewinn, doch am Ende jubelten die Nordamerikanerinnen. Deutschland hatte stark begonnen, führte 14:8 (9.) durch einen Freiwurftreffer, der erst kurz vor dem Spiel fit gespritzten Gesche Schünemann und stellte die USA dabei vor erhebliche Probleme im eigenen Spielaufbau. Doch die zweite Auszeit des neuen Weltmeisters ließ das Team von Headcoach David Kiley besser aufs Feld zurückkommen. In der Folge entwickelte sich ein packendes und hochklassiges Endspiel, in dem keines der beiden Teams mit mehr als vier Punkten in Front lag. Aus deutscher Sicht wogten die Zwischenstände nach dem Seitenwechsel über 30:31 (23.), 38:34 (28.) und 44:44 (33.) hin und her und ließen Mannschaft wie mitgereiste Fans einen Krimi erleben.

Foto: Andreas Joneck

Foto: Andreas Joneck

In den letzten Minuten schien die Dramatik dann in einem Wellenbad der Gefühle nicht mehr überbietbar. Nach dem 50:50 (37.) war es Andrea Woodson-Smith, die unter dem Brett die Führung der US-Amerikanerinnen zurückholte. Erneut war es dann Schünemann (10 Rebounds, 7 Assists), die bei einer Restspielzeit von 2:13 Minuten mit einem Drei-Punkte-Spiel die deutsche Führung zum 53:52 zurückeroberte. Doch dies sollte in einer mit Auszeiten gespickten Schlussminute das letzte deutsche Erfolgserlebnis sein, auch wenn drei Sekunden vor dem Ende noch die Riesenchance zum Ausgleich bei einem „Gerangel“ unter dem US-Korb vergeben wurde. Der Jubel der US-Spielerinnen, die noch einen belanglosen Freiwurf zum Endstand erzielen konnte, kannte dann keine Grenzen mehr, während die ING-DiBa Korbjägerinnen den verdienten Applaus der Zuschauer in der National Indoor Arena erhielten.

Neben Schünemann war es erneut Centerin Marina Mohnen (8 Rebounds, 7 Assists), die die Bestnoten im deutschen Team erhielt. Am Ende war es aber die längere Bank des Kontrahenten, der die physische Belastung auf acht Spieler verteilen konnte. Beim Team Germany fehlte so am Ende vielleicht auch etwas die Konzentration durch die verständlicherweise schwindende Kraft. Mit einer Silbermedaille im Gepäck darf das Team des Trainergespanns Holger Glinicki und Corinna Robitschko dennoch stolz nach Hause zurückkehren, ist es doch die beste Platzierung einer deutschen Nationalmannschaft seit dem zweiten Rang 1990 im französischen St. Etienne.

Auch in der Herren-Konkurrenz scheiterte die europäische Wachablösung. Nach einer fantastischen WM für das französische Team unterlagen unsere Nachbarn im Endspiel dem Paralympicssieger Australien mit 69:79. Bronze ging an die US-Boys mit den beiden deutschen Bundesligaspielern Michael Paye und Steve Serio vom RSV Lahn-Dill, die Europameister Italien mit 72:41 deklassierten.

USA: Rebecca Murray (25/1 Dreier), Christina Ripp (8), Natalie Schneider (7), Andrea Woodson-Smith (7), Stephanie Wheeler (4), Sarah Castle (2), Carlee Hoffman (2), Jennifer Chew, Mary Allison Milford, Desiree Miller, Darlene Hunter (n.e.), Caitlin McDermott (n.e.)

Deutschland: Marina Mohnen (18, AS Santo Stefano/ITA), Gesche Schünemann (15, RSV Lahn-Dill), Annika Zeyen (8, University of Alabama/USA), Simone Kues (6, Hamburger SV), Birgit Meitner (6, SV Augsburg), Mareike Adermann (University of Wisconsin/USA), Edina Müller (ASV Bonn), Silke Bleifuß (n.e., Mainhatten Skywheelers), Annabel Breuer (n.e., SKV Ravensburg), Heike Friedrich (n.e., Mainhatten Skywheelers), Maria Kühn (n.e., SV Augsburg), Maya Lindholm (n.e., Hamburger SV)

 

AUFTAKT NACH PLAN

Das deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalteam der Frauen hat seinen Start bei den Weltmeisterschaften im britischen Birmingham erfolgreich absolviert. Im Auftaktspiel zweier ungleicher Teams landeten die deutschen Korbjägerinnen gegen Brasilien einen 73:25-Kantersieg (18:4/30:15/56:19), ohne sich dabei voll verausgaben zu müssen. Dabei konnte das Trainerduo Holger Glinicki und Corinna Robitschko sogar allen Spielerinnen mit mindestens zehn Minuten Einsatzzeit ein erstes Kennenlernen der National Indoor Arena ermöglichen.

Es war der erhoffte sanfte Start in die Titelkämpfe für das Team Germany, das bereits nach dem ersten Spielviertel vorentscheidend in Front lag. Technisch in allen Belangen überlegen, sorgte aber eine unkonzentrierte Phase noch vor der Pause für deutlich kritische Töne beim Hamburger Bundestrainer. Nach dem Seitenwechsel lief dann der Motor wieder wie gewünscht und mit insgesamt 47 Punkten der vier Centerinnen Silke Bleifuß, Heike Friedrich, Marina Mohnen und Gesche Schünemann wurde vor allem die physische Überlegenheit konsequent ausgespielt.

 

OFFENSIVES SPIEL

Mit einem am Ende hohen 88:50-Erfolg (20:16/40:26/70:34) über China untermauerte das deutsche Team einen Tag später seinen Anspruch auf Platz eins der WM-Vorrundengruppe B vor Titelrivale USA. Nach einem nur im ersten Viertel bereits um 9:30 Uhr noch etwas müde wirkenden Auftritt, zeigten die deutschen Korbjägerinnen eine ansprechende Leistung gegen einen engagierten Gegner.

Foto: Andreas Joneck

Foto: Andreas Joneck

„Das war bereits eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Auftaktmatch gegen Brasilien und dies zu dieser frühen Morgenstunde“, freute sich Coach Glinicki nach Spielende über den Auftritt seiner Schützlinge. Zwar hatte gerade im Auftaktviertel die deutsche Defensive noch nicht wirklich die Arbeit aufgenommen, doch bereits vom ersten Sprungball an zeigten die DRS-Damen in der Offensive eine konsequente Spielweise, die am Ende zu 88 Punkten führte.

Doch die Chinesinnen ihrerseits ließen sich vom hohen Favoriten wenig verunsichern und sorgten so für ein sehenswertes Duell. Insbesondere Topscorerin Chao Yang (19 Punkte, drei Dreier, acht Rebounds) nutzte immer wieder die Lücken der deutschen Verteidigung. Doch Kapitänin Marina Mohnen, die ebenfalls in nur 24 Spielminuten 16 Zähler und 14 Rebounds verbuchte, und ihre Kolleginnen spulten routiniert ihr Pensum vor Augen der US-Konkurrenz herunter. 23 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists sprangen dabei für Deutschlands Topscorerin Gesche Schünemann heraus.

Nach einem spiel-, aber nicht trainingsfreien Samstag, wartete dann am Sonntag das Team aus Japan auf die deutschen Korbjägerinnen. Deutlich mehr Mühe als erwartet hatten die deutschen Spielerinnen bei ihrem dritten Sieg gegen das Team Japan. Gegen die engagierte japanische Auswahl kam das Team Germany zu einem 59:52 (10:4/27:26/45:40)-Arbeitssieg, der wenigstens bis Mitte des vierten Viertels hart umkämpft war.

„Das Positive ist: Wir haben schlecht gespielt und trotzdem gewonnen“, so Bundestrainer Glinicki nach der Schlusssirene zum Spiel seiner Crew. „Wir haben eine schlechte Defensive gezeigt und in der Offensive viel zu hektisch und unüberlegt agiert“, so der Hamburger weiter, der mit seiner Assistentin Corinna Robitschko bis zum Seitenwechsel ein sehr enges Spiel sah.

Aus der Kabine kamen die Deutschen dann jedoch vermeintlich entschlossen, legten ein 8:2-Spurt zum 35:28 (23.) aufs Parkett und schienen beim 41:32 (26.) bereits auf der Siegesstraße zu sein. Doch das Team aus Fernost kämpfte sich gegen die DRS-Auswahl, die unnötig viele Fehler zeigte, wieder zurück und war spätestens beim 45:42 (31.) wieder auf Tuchfühlung. Am Ende warf Deutschland dann in den Schlussminuten die Routine in die Waagschale und holte sich den dritten Erfolg im dritten Spiel. „Morgen gegen die USA werden wir besser spielen, da bin ich mir absolut sicher“, sagte Glinicki im Ausblick auf ersten und psychologisch wichtigen Schlagabtausch mit den US-Amerikanerinnen.

Foto: Andreas Joneck

Foto: Andreas Joneck

Man sieht sich zweimal Der Höhenflug der deutschen Damen war mit dieser Begegnung mit den US-Girls jedoch zunächst einmal gestoppt. Im letzten Vorrundenspiel unterlag das Team Germany dem härtesten Konkurrenten um den Titel aus den USA verdient mit 53:65 (12:14/20:29/40:44). Als Gruppenzweite zogen die Europameisterinnen jedoch souverän in das Viertelfinale ein, wo sie in einem rein europäischen Duell auf die Niederlande treffen sollten. „Man sieht sich immer zweimal“, konterte Bundestrainer die sportliche Kampfansage der US-Amerikanerinnen direkt nach dem Spielende: „Wir sind nicht als kompaktes Team aufgetreten, kamen in der Verteidigung immer einen Schritt zu spät, das können wir besser“, war dann auch sein Fazit und Ausblich zugleich auf ein mögliches zweites Aufeinandertreffen der beiden Topfavoriten im weiteren Turnierverlauf. Nach einem deutschen Blitzstart 4:0 (1.) kam die USA besser ins Spiel, agierte sehr druckvoll und störte den deutschen Spielaufbau damit erheblich. Oft die komplette 24 Sekunden lange Angriffszeit benötigend, kamen die DRS-Spielerinnen in der Folge immer weniger zu guten Wurfpositionen. Zur Halbzeit lag das deutsche Team dann auch mit neun Punkten im Hintertreffen gegen ein US-Team, in dem Stephanie Wheeler und Christina Ripp die Akzente setzten. Als Wheeler jedoch bereits in der 25. Spielminute mit ihrem vierten Foul auf der Bank Platz nehmen musste, schien die USA einen hohen Tribut für ihre aggressive Verteidigung zahlen zu müssen. Nun hatte Deutschland mehr Freiräume im Angriff und kam insbesondere über Fastbreaks durch Simone Kues, Würfen aus der Halbdistanz durch Marina Mohnen oder aber Gesche Schünemann unter dem Brett zu Punkten. Bis auf 42:44 (31.) kamen die deutschen Frauen so nach teilweise über zehn Punkten Rückstand wieder heran, ehe Stephanie Wheeler zurück aufs Parkett der National Indoor Arena kam, das Heft wieder in die Hand nahm und ihr Team letztlich zum verdienten Sieg führte.

Foto: Andreas Joneck

Foto: Andreas Joneck

Nach diesem ersten vor allem psychologischen Schlagabtausch der beiden Topfavoriten, war im deutschen Betreuerteam nun vor allem Sportpsychologin Alexandra Hlawan gefragt, um die Mannschaft mental wieder aufzubauen und für das Viertelfinale gegen die Niederlande neu einzustellen. Gegen die Holländerinnen lösten die Deutschen dann souverän das WM-Halbfinalticket mit 63:41 (20:14/38:20/50:32) Punkten. In der Neuauflage des EM-Endspiels von 2009 zeigte dabei vor allem Italien-Legionärin Marina Mohnen eine Topleistung, die bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den unangefochtenen Erfolg gelegt hat. „Dies waren zugegeben psychologisch zwei sehr schwere Tage, die Stimmung im Team war nach der Niederlage gegen den Titelrivalen USA doch äußerst nervös. Umso glücklicher bin ich, dass wir uns da selbst wieder herausgezogen haben“, erklärte Glinicki, der dabei seine Nummer 14 Mohnen besonders hervorhob. „Wir wollten aus einer starken Defense heraus das Spiel dominieren, dies ist uns hervorragend gelungen.“

Foto: Andreas Joneck

Foto: Andreas Joneck

Von Beginn an druckvoll agierend, kamen die Niederländerinnen kaum zur Entfaltung, während in der eigenen Offensive erneut die Punkte über die hochprozentig treffenden Gesche Schünemann und Marina Mohnen, die zudem noch 13 Rebounds abgriff, als logische Konsequenz der eigenen Dominanz fielen. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie jedoch zunehmend. Während die Niederlande keine Mittel fand, die deutsche Defensive zu knacken, beschränkte sich das Team Germany dabei auf das Nötigste und das Verwalten des eigenen, allerdings beruhigenden Vorsprungs.

Im Halbfinale sollten die ING-DiBa-Korbjägerinnen nun auf den Sieger der Partie Australien gegen China treffen. Während die deutschen Damen dann erwartungsgemäß im Halbfinale standen, kam es in der Konkurrenz der Männer, für die sich Deutschland nicht qualifizierte, zu zwei faustdicken Überraschungen: Weltmeister Kanada und Gastgeber Großbritannien mussten hoch gehandelt ihre Hoffnungen auf den Titel begraben. Die Nordamerikaner verloren mit 47:63 gegen Europameister Italien, der zum ersten Mal in der Verbandsgeschichte ein WM-Halbfinale erreichte und die Briten unterlangen bis dato ungeschlagen Frankreich mit 50:59.

 

MARINA MOHNEN ÜBERRAGEND

Die Entscheidung sollte gegen das Team Australien fallen. Nach hartem Kampf stand endlich fest: Erstmals seit 20 Jahren standen die deutschen Basketballerinnen wieder in einem Weltmeisterschaftsendspiel. Vergessen die bittere Halbfinal-Niederlage vor vier Jahren in der Verlängerung gegen Kanada. Die deutschen Damen bezwangen den Semifinalgegner aus Australien verdient mit 66:47 (21:13/29:26/49:32).

„Das war ein ganz hartes Stück Arbeit, aber schließlich war es ja auch ein WM-Halbfinale“, schmunzelte Coach Glinicki, nachdem sich der erste Jubel des überglücklichen Teams gelegt hatte. Der Trainer spielte damit indirekt auf die teilweise grenzwertig harte Gangart des Teams aus Down Under an: „Wir haben den Kampf angenommen, Marina Mohnen war einmal mehr bärenstark und ein dickes Lob muss ich auch Birgit Meitner aussprechen“.

Die Australierinnen hatten eine starke Phase, die im zweiten Viertel nach einem 9:19 (8.)-Rückstand einsetzte, bis Kylie Gauci auf 22:25 (15.) verkürzte. Meitner übernahm die Kontrolle des Spiels und legte damit auch den Grundstein für den spielentscheidenden 12:2-Zwischenspurt nach dem Seitenwechsel. Mit einer druckvollen Verteidigung und einem sicheren und schnellen Spielaufbau waren es in dieser Phase vor allem die Centerinnen Gesche Schünemann und eben Italien-Legionärin Marina Mohnen, die das Ergebnis bis auf 41:28 (26.) ausbauten. Beide erzielten mit jeweils 13 Rebounds zudem ein sogenanntes Double-double in Rebounds und Punkten. Bis zur Schlussminute verteidigte die deutsche Auswahl diesen Vorsprung gegen die nun immer giftiger werdenden Australierinnen mit der nötigen Abgeklärtheit und großem Kampfgeist.

Im Endspiel sollte es dann zum Duell mit dem Sieger der zweiten Semifinalpartie USA gegen Kanada kommen. Nach dem Gewinn der Bronze-Medaille bei der WM 2006 in Amsterdam stand aber da bereits fest, dass das deutsche Team diesen Erfolg bereits übertroffen hat und nach Silber 1990 zum ersten Mal seit 1986 wieder Weltmeister werden konnte.

Australien: Kylie Gauci (12/1 Dreier), Cobi Crispin (10), Liesl Tesch (5), Shelley Chaplin (6), Katie Hill (6), Sarah Stewart (6), Clare Burzynski (2), Melanie Domaschenz (n.e.), Bridie Kean (n.e.), Tina McKenzie (n.e.), Amber Merrit (n.e.), Leanne Del Tosco (n.e.)

Deutschland: Marina Mohnen (26, AS Santo Stefano/ITA), Gesche Schünemann (15, RSV Lahn-Dill), Annika Zeyen (15, University of Alabama/USA), Simone Kues (8, Hamburger SV), Birgit Meitner (2, SV Augsburg), Mareike Adermann (University of Wisconsin/ USA), Edina Müller (ASV Bonn), Silke Bleifuß (n.e., Mainhatten Skywheelers), Annabel Breuer (n.e., SKV Ravensburg), Heike Friedrich (n.e., Mainhatten Skywheelers), Maria Kühn (n.e., SV Augsburg), Maya Lindholm (n.e., Hamburger SV)

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