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Besonderer Ort der Barrierefreiheit

Access City Award 2013 für Ottobock Science Center

Auf Initiative des Runden Tisches „Barrierefreie Stadt“ übergab Ephraim Gothe, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, die Plakette zum Access City Award 2013 an das Ottobock Science Center. Damit wird ein Ort ausgezeichnet, der sowohl für Mitarbeiter als auch für Besucher vorbildlich barrierefrei gestaltet wurde. Mit der Dauerausstellung unter dem Titel „Begreifen, was uns bewegt“ zeigt es, wie komplex Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers sind und wie hoch entwickelt Medizintechnik die Mobilität des Menschen unterstützen kann.

Ephraim Gothe (links) überreicht Prof. Hans Georg Näder die Auszeichnung. Foto: Ottobock

Ephraim Gothe (links) überreicht Prof. Hans Georg Näder die Auszeichnung. Foto: Ottobock

Staatssekretär Gothe: „Berlin ist Preisträger des europäischen Access City Awards, der höchsten europäischen Auszeichnung für Barrierefreiheit. Darauf sind wir sehr stolz. Drei Orte, an denen Barrierefreiheit und Inklusion in vorbildlicher Weise realisiert wurden, zeichnet der Runde Tisch „Barrierefreie Stadt“ mit der Anbringung der Plakette für den europäischen Access City Award aus. Ich freue mich, dass nach dem Hauptbahnhof das Ottobock Science Center heute diese Ehrung erhält.“

Im Beisein von Professor Hans Georg Näder, Geschäftsführender Gesellschafter von Ottobock, und Vertretern des Runden Tisches „Barrierefreie Stadt“, wird diese Plakette damit an einem weiteren Ort angebracht, der stellvertretend für viele barrierefrei ausgebaute Gebäude in Berlin steht. 

Das Science Center in Berlin ist eine offene Bühne der Medizintechnik für jedermann. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, einen Beitrag zur Barrierefreiheit in Berlin zu leisten“, erklärt Professor Näder.

Mit dem Science Center Berlin vereint Ottobock Vergangenheit und Zukunft. 1919 wurde das Unternehmen in Berlin gegründet und kehrte nach Berlin zurück, um die Gesellschaft für das Thema Mobilität zu begeistern. Das Gebäude bietet einen Blickfang in der Mitte Berlins, denn die markante Fassade bildet die Struktur von Muskelfasern nach. Im Inneren des Gebäudes wurde besonderer Wert auf ein Design gelegt, das große Bewegungsflächen und eine kontrastreiche Gestaltung garantiert.

Mit dem Science Center verfügt Berlin über einen herausragenden Ort, der sowohl Berlinern als auch Gästen zeigt, was Medizintechnik auf höchstem Niveau zu bieten hat.

Staatssekretär Ephraim Gothe: „Barrierefreiheit muss heute bei allen Planungen und Projekten mitgedacht werden. Eine Metropole wie Berlin ist nur dann ein lebenswerter Ort, wenn die Teilhabe aller am öffentlichen Leben ermöglicht wird. Das ist leider noch nicht immer selbstverständlich. Der Runde Tisch „Barrierefreie Stadt“ bringt die Akteure aus Verwaltung, Unternehmen und den Verbänden zusammen, um noch vorhandene Defizite zu benennen und gemeinsame Lösungen zu finden.“ Ottobock

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