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Schindler verpasst Quali

„Das ist so hart, das ist so bitter“

Paracyclerin Denise Schindler (C1) ist zum Auftakt der Paralympischen Sommerspiele in Rio in der Qualifikation auf der Bahn gescheitert. Die 30-Jährige wurde nach ihrem Wertungslauf in der 3000-Meter-Verfolgung gegen Megan Giglia aus der Wertung genommen. Die Münchenerin soll zu lange im Windschatten ihrer britischen Konkurrentin gefahren sein. Das ist nach den Regeln des Internationalen Radsport-Verbands UCI nicht erlaubt.

Denise Schindler kämpft hier noch um die Qualifikation fürs Finale. Foto: Oliver Kremer @ Pixolli Studios /DBS

Denise Schindler kämpft hier noch um die Qualifikation fürs Finale. Foto: Oliver Kremer @ Pixolli Studios /DBS

„Ich habe so eine Wut“, ärgerte sich Denise Schindler über die Disqualifikation: „Das ist so hart, das ist so bitter. Da arbeitet man vier Jahre darauf hin – und dann so was. Ich wusste, dass ich ins Finale fahren kann.“

Giglia war die ersten 1000 Meter auf der Bahn des Rio Olympic Velodrom sehr schnell angegangen und hatte Schindler etwa nach der Hälfte des Rennens überholt. Anschließend nahm die Engländerin das Tempo raus. Doch Schindler durfte nicht vorbeifahren. Entsprechend sauer war sie anschließend: „Ich habe kontrolliert angefangen und hätte locker auch 4:05 oder 4:06 fahren können. Ich fühle mich gar nicht ausgelastet.“

Die Spiele von Rio sind für sie aber noch nicht vorbei: Denise Schindler hat noch zwei weitere Medaillenchancen – am 14. September im Zeitfahren und am 16. im Straßenrennen.

Kerstin Brachtendorf (C5) belegte in 4:01:23 Minuten Qualifikationsrang 8 und schied ebenso aus wie Stefan Nimke/Kai Kruse. Das Tandem landete nach der Qualifikation in der 4000-Meter-Verfolgung auf Platz 13 (4:45:60 Minuten). Allerdings liegt ihr Fokus auch nicht auf der Bahn, sondern auf dem 1000-Meter-Zeitfahren auf der Straße. Markéta Marzoli

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