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2. Beach-it Masters

Beachvolleyballer landen im Mittelfeld

Sechs Teams aus Polen, Kasachstan, der Slowakei und Deutschland sind bei den 2. Beach-it Masters for disabled in Antalya angetreten. Wie im Vorjahr machten die Polen vor den Kasachen das Rennen. Die beiden deutschen Teams erzielten die Plätze drei und vier.

Athanasios Papageorgiou sieht viel Potenzial im Spiel seiner Teams. Foto: Sara Schiewe

Athanasios Papageorgiou sieht viel Potenzial im Spiel seiner Teams. Foto: Sara Schiewe

Deutschland I startete gegen Team II aus Kasachstan sowie gegen die deutsche Zweitbesetzung mit zwei klaren 2:0 Siegen ins Turnier. Martin Vogel, Torben Schiewe und Elmar Sommer konnten technische und taktische Vorteile ausspielen und sich souverän durchsetzen.

Der zweite Turniertag musste aufgrund extremer Windverhältnisse unterbrochen werden. Tribünen und Banden hielten den orkanartigen Böen nicht stand. Auch das parallel stattfindende internationale CEV Satellite Turnier musste pausieren. Am Nachmittag konnten die Spiele fortgesetzt werden. Deutschland I tat sich mit Wind und Regen aber deutlich schwerer als die Gegner aus Polen und Kasachstan. So musste das Beach-Trio beide Spiele verloren geben. Deutschland II hatte vom Vortag zwei Niederlagen gegen Vorjahressieger Polen und die deutsche Erstbesetzung im Nacken. Robert Kampczyk, Timo Hager und Stefan Drabold konnten sich aber besser den extremen Wetterbedingungen anpassen. Mit viel Kampfgeist erreichten sie einen 2:0-Überraschungssieg gegen die Slowakei.

In den weiteren Begegnungen setzte sich Team I gegen die Slowakei durch und Team II gegen Kasachstan II, scheiterte jedoch knapp an Kasachstan I. Damit landen die deutschen Beachvolleyballer auf Platz 3 und 4 hinter Polen und Kasachstan I. „Wir haben Potenzial. Die Männer haben im Sand wenig gemeinsam trainiert. Bis Australien können wir uns steigern“, so Bundestrainer Athanasios Papageorgiou.

Vom 16.-22. November 2014 finden die ersten offiziell vom Weltverband World ParaVolley ausgerichteten Beachvolleyball Masters in Adelaide (Australien) statt. Polen, Slowakei, Kasachstan und Deutschland werden ebenso wie Australien, Sri Lanka und weitere Nationen teilnehmen. Mit mindestens 16 Teams wird dieses Turnier wegweisend für die Entwicklung der Sportart Beachvolleyball als paralympische Disziplin. In Antalya waren die Euphorie für den Trendsport und die verbindende Hoffnung auf die Paralympics spürbar. Sara Schiewe

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