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Lars Christink feiert Abschied vom internationalen Parkett

„Es hat Spaß gemacht“

Mit einem Spiel Team Germany vs. All-Stars wurde Lars Christink kürzlich in Leipzig ein besonderer Abschied als Basketball-Nationalspieler bereitet.

Lars Christink und viele Hände. Foto: Thomas Henkel

Lars Christink und viele Hände. Foto: Thomas Henkel

Bei seinem Abschiedsspiel für die Nationalmannschaft zeigte Lars Christink, dass mit ihm noch lange zu rechnen ist. Auch wenn dies nicht mehr auf internationalem Parkett sein wird, national will der 37-jährige mit den Jena Caputs noch für Furore sorgen. Im Rahmen des Paralympic Days in Leipzig fuhr Christink zum letzten Mal mit dem Team Germany auf. Gegner war ein All-Star-Team mit ehemaligen und aktuellen Teamkollegen des Jenenser.

In dem All-Star-Team fühlte sich Lars Christink sichtlich wohl. „Es hat Spaß gemacht in diesem Rahmen mit so vielen Ehemaligen zusammen zu spielen.“, zeigte sich der Kapitän sichtlich zufrieden. Zu den Ehemaligen gehörten unter anderem Rostislav Pohlmann und Rainer Müller vom RSC-Rollis Zwickau, sowie aktuelle Teamkollegen aus Jena – Markus Legath, der ab der kommenden Saison das Trikot der Saalestädter tragen wird, und Santiago Mora.

In einem kurzweiligen und von beiden Seiten mit viel Engagement geführten Spiel, das eigentlich ein Länderspiel zwischen Deutschland und Polen werden sollte, gelang Sebastian Wolk der erste Korb. Die Nachbarnation von Headcoach Piotr Luszynski, Spieler beim RSC-Rollis Zwickau, hat auf Grund von zahlreichen Verletzungen die Teilnahme abgesagt.

Das Nationalteam setzte sich leicht ab (32:28), ehe ein Fastbreak vom scheidenden Nationalspieler den Rückstand auf zwei Punkte verkürzte. Am Ende setzte sich das Team Germany mit 54:45 (23:20) durch, wobei das Ergebnis dabei nur Nebensache war. Lars Christink wechselte nach drei Vierteln ins Team Germany und konnte dort noch 7 Punkte erzielen. Den Schlusspunkt setzte mit der Schlusssirene Christink sogar selbst mit einem sicher verwandelten Drei-Punkte-Wurf.

Die knapp 300 Zuschauer verwandelten die Messehalle 5 der neuen Leipziger Messe nun in ein Freudenhaus und zollten dem 289-fachen Nationalspieler zum Abschied Respekt und Anerkennung.

Bereits während der Halbzeitpause wurde Lars Christink von Ulf Mehrens, Vorsitzender des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes, mit ergreifenden Worten verabschiedet. Außerdem wurde ihm die Ehrenspielführerschaft übertragen. Diese Auszeichnung hat bisher nur Norbert Weinrauter, der ebenfalls im All-Star-Team aktiv war, inne. „Diese Auszeichnung ehrt mich natürlich ganz besonders.

Natürlich war es nach 14 Jahren schon etwas komisch, zum letzten Mal mit den Jungs zusammenzuspielen. Es war eine tolle Zeit, die ich nicht mehr missen möchte. Aber jetzt warten bereits die nächsten Aufgaben auf mich – bei den Jena Caputs.“, blickt Christink zum Abschluss zurück und schaut bereits voraus.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Bundesligasaison auf Hochtouren: „Wir sind noch auf der Suche nach ein, zwei Spielern und nach Sponsoren, die uns in der 1. Bundesliga unterstützen.“ Das erste Punktspiel im Oberhaus muss Jena gleich beim zweiten ostdeutschen Verein, RSC-Rollis Zwickau, am ersten Oktoberwochenende bestreiten. Thomas Henkel

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