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Tetra Open Cologne

Francois Ducay gewinnt TOC

Mit den Finals in den Einzelwettbewerben sind die 3. Tetra Open Cologne (TOC) zu Ende gegangen. 50 Spielerinnen und Spieler aus 15 Ländern nutzten das letzte internationale Turnier im Rollstuhl-Tischtennis, um Weltranglistenpunkte und Matchpraxis für die Weltmeisterschaften Ende Oktober in Süd-Korea zu sammeln.

Holger Nikelis fungiert bei den Tetra Open Cologne als Turnierdirektor. Foto: TOC

Holger Nikelis fungiert bei den Tetra Open Cologne als Turnierdirektor. Foto: TOC

Holger Nikelis, TOC-Turnierdirektor und amtierender Weltmeister, hatte eingeladen, und die Weltelite des Tischtennis-Rollstuhlsports war gekommen. Drei Tage lang lieferten sich die Top-Spieler in den Hallen 22-24 auf dem Campus der Deutschen Sporthochschule in Köln packende Matches. Nikelis und sein Organisationsteam hatten hervorragende Arbeit geleistet und für professionelle Turnierbedingungen gesorgt. „Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern habe ich sehr viel positives Feedback erhalten. Ich denke, wir haben mit der Organisation des Turniers neue Standards im Behindertensport setzen können“, sagt Holger Nikelis.

Das Finale zwischen Jean Francois Ducay und Andreas Vevera. Foto: TOC

Das Finale zwischen Jean Francois Ducay und Andreas Vevera. Foto: TOC

Doch nicht nur für sportliche Unterhaltung war gesorgt: Janus Fröhlich von der Kölner Kultband Höhner stellte in einem Showmatch unter Beweis, dass er die Bälle beim Tischtennis fast genauso gut trifft, wie die Töne am Mikrofon. Den sportlichen Höhepunkt stellten die Endspiele im Einzel am letzten Turniertag dar. Im Finale der Männer (Klasse 2) siegte der Franzose Stephane Molliens gegen seinen Landsmann und Weltranglisten-Ersten Vincent Boury in einem hart umkämpften Fünf-Satz-Match. Andreas Vevera aus Österreich, Führender der Weltrangliste der Klasse 1, musste sich dem Franzosen Jean Francois Ducay ebenfalls knapp in fünf Sätzen geschlagen geben. Bei den Frauen setzte sich die Italienerin Pamela Pezzutto gegen ihre Landsfrau Clara Podda durch.

Auch Turnierdirektor Holger Nikelis trug sich in die Siegerliste ein: Mit seinem Partner Walter Kilger gewann er den Team-Wettbewerb (Klasse 1). In einer äußerst spannenden Partie setzten sich die Deutschen gegen ihren Dauerrivalen aus Frankreich durch. Die TOC 2010 machen Lust auf eine Neuauflage – dies bestätigt die Resonanz von Aktiven, Zuschauern und dem Organisations-Team. „Das positive Feedback gerade von Seiten der Sportler tut gut“, erklärt Nikelis.  TOC

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