News

Jugend-Länder-Cup

Junge Spezialisten

Der Jugend-Länder-Cup ist eine der wenigen Veranstaltungen, bei der Jugendliche und Junioren in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis und Judo Wettkampf-Luft schnuppern können. Dieses Jahr trafen sich die Nachwuchssportler in Frankfurt.

Judo-Nachwuchs ...

Judo-Nachwuchs …

Es sieht aus wie ein ungleicher Kampf: Max Kunzmann gegen Christopher Bohlen. Die beiden Judoka packen sich gegenseitig an den Anzügen, gehen auf Tuchfühlung. Da sie beide in der Klasse der sehgeschädigten Jugendlichen und Junioren antreten, verlassen sie sich auf ihren Tastsinn, und ihre Intuition. Was andere sehen, das fühlen sie. Bohlen ist größer, schwerer. Er scheint die Kontrolle im Kampf zu übernehmen. Obwohl: Einen klaren Vorteil kann auch er nicht herausarbeiten.

Die beiden Kämpfer von der SSG Blista Marburg kennen sich einfach zu lange und zu gut. Da ist es nicht einfach, den anderen mit einer Aktion zu überraschen. Kunzmann, der schon den dritten Platz bei Internationalen Deutschen Einzelmannschaften geholt hat, weiß sich geschickt zu bewegen. Da sucht Bohlen die Entscheidung: Er setzt blitzschnell zum Wurf an – und wird gekontert. Sieg für Max Kunzmann, damit hatten die wenigsten gerechnet, auch er selber nicht: „Ich hab gewonnen, aber mein Gegner war klar stärker, war größer, war schwerer. Ich hatte mehr Glück als Verstand.“ Und Christopher Bohlen meint: „Er hat Glück gehabt, ist aber auch sehr gut.“

Der Jugend-Länder-Cup ist für die beiden Judoka zu einer festen Größe geworden: „Die Deutschen Meisterschaften sind natürlich höher zu bewerten als der Jugend-Ländercup“, sagt der 19-jährige Kunzmann, „aber für sehgeschädigte Jugendliche in Deutschland gewinnt er immer mehr an Bedeutung.“ 2006, erinnert er sich, wurde die Sportart Judo zum ersten Mal in den Länder-Cup aufgenommen, „da waren drei oder vier Teilnehmer.“

Immerhin können heute die Plätze sowohl bei den männlichen als auch weiblichen Teilnehmern ausgekämpft werden. Während in der zusammengesetzten Gruppe der männlichen Jugend und Junioren Kunzmann und Bohlen die Plätze eins und zwei belegten, kam Josef Bauer (ebenfalls Hessen) auf Rang drei. Bei den weiblichen Teilnehmerinnen siegte Tanja Panter vor Verena Hofmann und Dzeneta Bajrektarevic.

...beim Jugend-Länder-Cup. Fotos: Franco Erschbaumer

…beim Jugend-Länder-Cup. Fotos: Franco Erschbaumer

Max Kunzmann und Christopher Bohlen sind gute Kämpfer, träumen deswegen noch lange nicht öffentlich von einer Teilnahme an den Paralympics. „Irgendwo ist es auch ein Ziel“, sagt Kunzmann, der übrigens auch dem Junior-Team der Deutschen Behinderten-Sportjugend angehört. „Unser Trainer Stefan Axt sagt immer: 2012. Aber bei uns steht momentan die Schule im Vordergrund. Wir trainieren zweimal die Woche, das ist für die Paralympics viel zu wenig, da muss man zweimal am Tag trainieren.“

So sehen die beiden Judoka den Jugend-Länder-Cup als einen wichtigen Baustein in der Karriereplanung, bei dem sie Erfahrung sammeln und sich realistische Ziele stecken können. Seit dem vergangenen Jahr sind beim Cup auch Judoka mit mentaler Einschränkung zugelassen, was der Budo-Sportart weiteren Zulauf gebracht hat. Johannes Konezski ist Judotrainer beim Behinderten-und Seniorensportverein Arnstadt in Thüringen, und ist mit einer ganzen erfolgreichen Schar von Judoka nach Frankfurt gekommen. Zu seinen erfolgreichsten Schützlingen gehören Kay Schlöffel und Mauritius Wenk, die beide in ihrer Kategorie jeweils den ersten Platz gemacht haben.

Welk hat bereits in seiner Klasse die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Für Johannes Konezski ist die Teilnahme beim JLC immer etwas Besonderes: „Für mich ist es wichtig, hier teilzunehmen, weil man als Trainer immer wieder `was Neues erlernt. Die Bodentechniken bei den anderen waren sehr gut.“ Ein Thema, mit dem sich der erfahrende Coach, selbst in seiner aktiven Zeit erfolgreicher Judoka, zu Hause mit seinen Jungs intensiver beschäftigen will. Froh ist der Trainer, dass beim Judo nun Theorie und Praxis getrennt bewertet werden, und nicht wie beim JLC in Köln noch zusammen: „Da konnte man ausgleichen, so dass jemand, der im Wettkampf verlor, doch den ersten Platz machen konnte aufgrund eines guten Ergebnisses in der Theorie. Aber das kann man dem geistig Behinderten nicht vermittelt. Das System ist schon in Ordnung, aber es muss getrennt bewertet werden. Sonst haben wir sechs Wochen zu tun, den Kindern zu erklären, warum sie den zweiten Platz gemacht haben.“

Zum Glück gehört dieses Wertungssystem der Vergangenheit an. Aber der Jugend-Länder-Cup ist im stetigen Wandel, und die Organisatoren versuchen, sich den modernen Anforderungen stets anzupassen. So können die Kinder und Jugendlichen heute einzig in ihrer Spezialsportart an den Start gehen. Vor einigen Jahren musste man sich beim JLC in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis als Universalist beweisen.

In diesem Jahr wurden von 14 Landesverbänden insgesamt 182 Nachwuchssportlerinnen und -sportler mit 69 Betreuern zum Event nach Frankfurt entsandt, um ihr Leistungsvermögen unter Beweis zu stellen. Gestartet wird beim Jugend-Länder-Cup nach der internationalen Startklasseneinteilung. Dies vereinfacht die direkte Kooperation mit den DBS-Abteilungen in den entsprechenden paralympischen Sportarten, vor allem im Hinblick auf die Sichtung des Nachwuchses. Alle aktiven Teilnehmer, die bislang noch keine internationale Startklasse nachweisen konnten, wurden vor Ort von anerkannten DBS-Klassifizierern nach internationalen Richtlinien eingestuft.

Im Tischtennis waren genau wie im vergangenen Jahr 25 Aktive dabei. In den Einzelwettbewerben wurde in insgesamt drei zusammengelegten Spielgruppen gespielt. Dabei erfolgten die Matches über drei Gewinnsätze bis jeweils 11 Punkte. In zwei der drei Spielgruppen konnte sich der ausrichtende Landesverband Hessen die ersten Plätze sichern und stellte damit unter Beweis, wo seine Stärken liegen. So gewann in seiner Gruppe Jan-Niklas Bugla vor Christoph Winkler und Mateusz Krok (alle Hessen).

In der zweiten Spielgruppe errang Josephine Baese den ersten Platz. Die Spielerin aus Mecklenburg-Vorpommern verwies damit Bente Harenberg (Schleswig-Holstein) und Manuela Sölle (Thüringen) auf die Ränge.

Tischtennis...

Tischtennis…

In der dritten Gruppe setzte sich Cemil Pfeiffer vor Yannik Rüddenklau (beide Hessen) und Kaan Sisik aus Rheinland-Pfalz durch. Rüddenklau gewann mit seinem Teamkollegen Lukas Wiesner auch den Mannschaftswettbewerb in ihrer Kategorie: „Ich habe schon gestern gegen einige gespielt und gewonnen. Ich habe damit gerechnet“, so der Jugendliche. Cemil Pfeiffer war nach seiner letzten Partie des Tages ziemlich mitgenommen: „Ich hab schon besser gegen den gespielt. Ich war ganz schön nervös.“

Insgesamt wurden im Teamwettbewerb elf Paarungen ausgelost, die in zwei Gruppen (Junioren, Jugend, Schüler und Rollstuhlfahrer) unterteilt wurden. In der Gruppe der Junioren gelang es dem Duo Mateusz Krok und Christoph Winkler aus Hessen, als Sieger von der Platte zu gehen.

Auch auf dem zweiten Platz dieser Gruppe tummelten sich mit Niklas Bugla und Marcel Trötscher Spieler aus Hessen. Erst dann folgte eine Mannschaft, die mit zwei Spielerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern und einer Spielerin aus Schleswig-Holstein besetzt war.

Auch in der zweiten Gruppe waren es wieder die Hessen, die sich an die Spitze spielten. Die Silbermedaille erkämpfe sich eine der „Mischmannschaften“. Kaan Sisik aus Rheinland-Pfalz und Tim Laue aus Württemberg bewiesen eindrucksvoll, dass auch Spieler, die sich nicht kennen, gemeinsam tolle Ergebnisse erzielen können.

Tim Laue gilt als eine der großen Neuentdeckungen. Der Elfjährige spielt seit zwei Jahren Tischtennis, und spielte vor ein paar Monaten bereits bei den 9. Deutschen Jugendmeisterschaften in Saarbrücken, wo er zwar unterm Strich noch keine Chance hatte gegen ältere und erfahrenere Spieler, aber dennoch den ein oder anderen Satz gewann. Der Jugend-Länder-Cup-Auftritt war für ihn ein positives Erlebnis: „Super, ich habe den zweiten Platz gemacht, ich bin zufrieden.“

... gehört zum festen Programm des JLC. Fotos: Franco Erschbaumer

… gehört zum festen Programm des JLC. Fotos: Franco Erschbaumer

Auch für DBS-Jugendsekretär Detlev Lütkehoff hat Tim Laue viel Potenzial: „Ein echtes Talent.“ Erstmalig wurde in diesem Jahr im Tischtennis auch die offene Klasse ausgetragen. Das heißt, dass alle Spielerinnen und Spieler unabhängig von der Startklasse gegeneinander antraten. Dieser erste Versuch erwies sich als durchaus positiv und kam bei allen Beteiligten sehr gut an. Erster in diesem Wettbewerb wurde Jan-Niklas Bugla aus Hessen, der im Finale gegen seinen Landsmann Mateusz Krok antrat. Auf dem dritten Platz landeten Josephine Baese aus Mecklenburg-Vorpommern und Yannik Rüddenklau ebenfalls aus Hessen.

Beim Wettkampf der Leichtathleten kamen in der Altersklasse 1/2 leider wieder nur drei Teams in die Wertung. 2005 waren es noch zehn Mannschaften. Doch die, die dabei waren, gaben ihr Bestes, und letztlich gewann das Team des Landesverbandes Thüringen die Wertung Jugend 1/2 weiblich und männlich mit 6.034 Punkten. Das Siegertrio setzte sich zusammen aus Maria Seifert, Sandy-Joe Adelmeyer und Pascal Ansorg. Dahinter kamen die Teams aus Brandenburg (5.787 Punkte) und dem Saarland (4.421).

Bei den weiblichen und männlichen Junioren kamen zwei Teams in die Wertung, ebenfalls aus Brandenburg und Thüringen. Die beiden Teams lieferten sich ein spannendes Duell, bei dem sich schließlich die Thüringer – wie bereits im vergangenen Jahr – mit einer knappen Punktedifferenz geschlagen geben mussten. Allerdings gelang es Felix Reiß, Nils Paschold und Andreas Wolfram, dem Titelverteidiger ein gutes Stück näher zu kommen. Während die beiden Mannschaften im vergangenen Jahr noch 864 Punkte trennten, waren es diesmal 468 Zähler. Die Sieger aus Brandenburg waren Frances Herrmann, Josephine Danckwerth und Andreas Wolfram.

Bei den Wettkämpfen der Schüler 1/2 m/w konnte leider nur die Mannschaft aus Brandenburg, bestehend aus Janne Engeleiter, Lukas Roeke und Julien Günter in die Wertung einbezogen werden.

Für den Staffelwettbewerb der Leichtathletik über 4mal 100 Meter kam nur bei den Junioren ein Starterfeld zu Stande. Fünf Mannschaften nahmen teil, von denen zwei aus Thüringern stammten und die drei weiteren von Sportlern aus je zwei Landesverbänden gestellt wurden. Die ersten drei Plätze wurden von Thüringen 1 (53,93 Sekunden), Thüringen 2 (57,85 Sekunden) und Hessen/Thüringen (1.00,79 Minuten) belegt. Hier wurde die Ausnahmestellung der Thüringer im Nachwuchsbereich mehr als deutlich.

Im Schwimmen stellt sich der Medaillenspiegel dagegen eher ausgeglichen dar; die Abstände zwischen den Punktwerten der teilnehmenden Landesverbände sind nicht allzu groß. Den dritten Platz erreichte der LV Brandenburg mit 12 Punkten, über den zweiten Platz freuten sich die Schwimmerinnen und Schwimmerinnen und Schwimmer aus Sachsen (19 Punkte) und – wie auch schon im Jahr zuvor – belegten die Thüringer mit drei Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen und damit mit 22 erzielten Punkten in der Medaillenwertung den ersten Platz.

Die drei Platzierten in den einzelnen Kategorien heißen: Jugend 1, männlich: 1. Fabian Syring (Berlin/ 1.774 Punkte), 2. Norman Flemming (Sachsen/ 1.681), 3. Markus Zieger (Sachsen/ 1.121); Jugend 2: 1. Stefan Engelhardt (Niedersachsen/ 1.963), 2. Alexander Biermann (Hessen/ 1.325), 3. Stephan Bahr (Sachsen-Anhalt/ 887); Junioren: 1. Michael Kölle (Niedersachsen/ 1.992), 2. Christoph Menzel (Brandenburg/ 1.773), 3. Jens Oschmann (Saarland/ 1.493); Schüler 1: 1. Yannik Cermak (Thüringen/ 291), 2. Max Gelhaar (Sachsen/ 186), 3. Maximilian Mendler (Thüringen/ 167); Schüler 2: 1. Andrè Lehmann (Brandenburg/ 824), 2. Moritz Kühner (Rheinland-Pfalz/ 816), 3. Maximilian Watzke (Thüringen/ 733); Jugend 1, weiblich: 1. Ellen Breitkreutz (Sachsen/ 453), 2. Katrin Steinbiß (Sachsen-Anhalt/ 978), 3. Denise Kruck (Niedersachsen/ 737); Jugend 2: 1. Tina Paulick (Thüringen/ 1.035), 2. Sophie Biermayer (Thüringen/ 919), 3. Michelle Komossa (Thüringen/ 890); Juniorinnen: 1. Juliane Hinsche (Brandenburg/ 2.126), 2. Luisa Kluklas (1.530), 3. Ines Krüger (Sachsen-Anhalt/ 1.058); Schülerinnen 1: 1. Oona-Alana Weber (Hessen/ 848), 2. Emely Telle (Thüringen/ 843), 3. Franziska Mendler (Thüringen/ 567); Schülerinnen 2: 1. Anja Wrobel (Sachsen/ 911), 2. Melanie Uduc (Brandenburg/ 619), 3. Laura Schömann (Saarland/ 455).

Bereits zum zweiten Mal bei einem Jugend-Länder-Cup wurde ein offizieller Medaillenspiegel erstellt, der alle Ergebnisse der teilnehmenden Ländermannschaften erfasst. An die drei insgesamt erfolgreichsten Landesverbände wurden von der der Deutschen Behinderten-Sportjugend (DBSJ) in diesem Jahr erstmals Geldprämien vergeben. Die Prämien sind zweckgebunden für die allgemeine Kinder- und Jugendarbeit in den Landesverbänden. Gesamtsieger wurde der Landesverband Thüringen (49 Medaillenpunkte), der sich über den Gewinn von 500 Euro freute, dicht gefolgt von den Mannschaften aus Hessen (46 Medaillenpunkte = 300 Euro) und Brandenburg (37 Medaillenpunkte = 200 Euro). Erschbaumer, Lütkehoff, Przybilla

Erschbaumer Verlag. Outrun – das Sportmagazin. Alle Rechte vorbehalten/All rights reserved

Das könnte Dich auch interessieren:

148 Athletinnen und Athleten

Deutsche paralympische Mannschaft steht für Spiele in Rio de Janeiro fest

Die Deutsche Paralympische Mannschaft für Rio steht fest: Die Nominierungs- kommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat die Namen der 148 Athleten (83 Männer, 65 Frauen) bekannt gegeben, die vom 7. bis 18. September 2016 an den XV. Paralympischen Sommerspielen … Weiterlesen

Dreimal Gold in Grosseto

Leichtathleten mit starkem EM-Auftakt

Deutschlands Para-Leichtathleten sind erfolgreich in die Europameisterschaften im italienischen Grosseto gestartet. Zum Auftakt der Wettbewerbe gewann Vanessa Low (TSV Bayer 04 Leverkusen) die Goldmedaille im Weitsprung in der kombinierten Startklasse T42/44. Mit 4,71 m stellte die 25-jährige eine neue Saisonbestleistung … Weiterlesen


Zum Abschluss der WM

Staffel rast zu Gold

Es war der goldene Lauf, das erhoffte Highlight zum Abschluss: In einem sensationellen 4×100-Meter-Rennen legten Markus Rehm, David Behre und Felix Streng stark vor für Schlussläufer Johannes Floors. Schließlich musste sich dieser gegen den überragenden Amerikaner Richard Browne behaupten, der … Weiterlesen

Leichtathletik-WM

Martina Willing wirft mit Speer zu Gold

Souveräner kann man den WM-Titel nicht gewinnen: Speerwerferin Martina Willing (56, Brandenburg, BPRSV Cottbus) hat am achten Wettkampftag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) die insgesamt siebte Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen – und zwar mit unglaublicher Dominanz. Jeder ihrer … Weiterlesen


46 EM-Medaillen für deutsches Team

Gold für Markus Rehm in Swansea

Am letzten Tag der IPC-Leichtathletik Europameisterschaft in Swansea (Wales) gab es zum Auftakt die erhoffte Goldmedaille für den unterschenkelamputierten Weitspringer Markus Rehm. Der Leverkusener dominierte die Konkurrenz mit einem Sprung von 7,63 Metern und freute sich sichtlich: „Ich bin glücklich, … Weiterlesen

Sebastian Dietz gewinnt in Lyon Silber

Zweiter WM-Titel für Birgit Kober

Birgit Kober sicherte sich nach ihrer Goldmedaille im Sperrwurf bei den IPC-Weltmeisterschaften in Lyon (Frankreich) heute den zweiten Titel im Kugelstoßwettbewerb der Klassen F32/33/34. 17 Athletinnen kämpften zunächst auf zwei Anlagen um den Einzug in das Finale, Birgit Kober vom … Weiterlesen


DM der Jugendlichen im Tischtennis

Der will nur spielen

Einige vielversprechende Talente gab es bei den 9. Deutschen Jugendmeisterschaften im Tischtennis in Saarbrücken-Gersweiler in Aktion zu bewundern. Als die Neuentdeckung schlechthin gilt Joshua Wagner von der BSG St. Ingbert. Der 12-Jährige setzte sich auf Anhieb in der Klasse 8 … Weiterlesen

Premiere in Köln

Erste WM für G-Judokas

Premiere: Das Bundesleistungszentrum in Köln und die ASV-Sporthalle sind Austragungsort der ersten Judo-Weltmeisterschaften für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Vom 19. bis 22. Oktober 2017 treten rund 130 Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen in zwei Wettkampfklassen an. Die Schirmherrschaft … Weiterlesen


Resümee Paralympics 2016

Mit Sorgenfalten hin, mit Lobeshymnen zurück

Die Deutsche Paralympische Mannschaft blickt auf stimmungsvolle und sportlich erfolgreiche Spiele. Doping und Klassifizierung bleiben international im Fokus. Zika-Virus, Transport-Chaos, Kriminalität, leere Ränge, schleppender Ticketverkauf und schlechte Zustände im Olympischen Dorf – die Liste an negativen Punkten war lang, bevor … Weiterlesen

Judo

Doppelsilber für die Schwestern Carmen und Ramona Brussig

Carmen und Ramona Brussig haben beide Silber bei den Paralympics in Rio de Janeiro gewonnen. Die Zwillinge holten damit die ersten Medaillen der Paralympics in Rio für Deutschland überhaupt. Bei grandioser Stimmung in der Carioca 3 Arena mit vielen deutschen … Weiterlesen