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Rollstuhl-Basketball

Leguane auf der Siegerstraße

Die Iguanas der RBB München sind weiter auf der Siegesstraße. Mit 70:46 (17:12/35:25/55:38) schickten sie am Samstag die Rolling Chocolate mit leeren Händen auf den Heimweg nach Heidelberg und sichert sich damit nicht nur den Tagessieg, sondern auch den so wichtigen direkten Vergleich um die besten Plätze der 2. Liga Süd. Vor allem ein starkes drittes Viertel ebnete den Weg für den verdienten Erfolg. Topscorer wurde ein an diesem Tag nicht zu stoppender Florian Mach mit insgesamt 24 Punkten.

Die Münchner Defense ließ den Gästen vom Neckar keine Chance. Hier setzt sch Florian Mach gegen Heidelbergs Max Grubmüller durch. Foto: RBB München

Die Münchner Defense ließ den Gästen vom Neckar keine Chance. Hier setzt sch Florian Mach gegen Heidelbergs Max Grubmüller durch. Foto: RBB München

Von Minute eins an präsentierten sich die Leguane ihren Fans in der gut gefüllten Säbener Halle hochkonzentriert und effektiv in der Defensearbeit, was sich sogleich mit einer 4:0 Führung nach zwei gespielten Minuten auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Überrascht vom Schnellstart der Münchner gelang es den Heidelberger Rollis erst durch einen Dreier von Kapitän Andre Hopp zum 4:3 (Min 2) ein wenig ins Spiel zu finden. Doch die Leguane wirkten an diesem Tag entschlossen und wussten dich sich bietenden Fast Break Chancen gekonnt für sich zu nutzen und dem Spiel frühzeitig ihren Stempel aufzudrücken. Durch schönes Zusammenspiel setzten sich die Rollis von der Isar über das 11:9 bis zur ersten Viertelpause zum 17:12 durch Youngster Thomas Palaver somit nach und nach ein wenig ab. Mit Beginn der zweiten zehn Minuten agierten die Münchner dann jedoch in der Reboundarbeit nachlässig und unter dem Korb zu ungenau. So bot sich den Gästen aus Heidelberg die Möglichkeit, die Leguane durch ein intensives Pressplay unter Druck zu setzen und immer wieder zu kleinen Fehlern zu zwingen. Beim Stand von 18:16 (Min 12) kamen die Rolling Chocolate ein wenig in Fahrt und witterten die Chance zum Angriff. Doch es sollte nicht lange dauern, ehe die Leguane das Spiel wieder im Griff hatten und nun über das 26:20 (Min 16) bis zur Halbzeit erstmals mit neun Punkten zum 34:25 den Gästen enteilten.

Nationalspielerin Johanna Welin machte für die Münchner ein starkes Spiel. Foto: RBB München

Nationalspielerin Johanna Welin machte für die Münchner ein starkes Spiel. Foto: RBB München

Hatte sich in den ersten zwanzig Minuten teils ein Duell auf Augenhöhe entwickelt, legte der RBB dann im dritten Viertel jedoch ein Tempo vor, dem die Heidelberger nur schwer zu folgen wussten. Defensiv wie offensiv hatten die Iguanas das Spiel nun souverän im Griff. Punkt um Punkt streute man in der gegnerischen Reuse ein und ließ die Truppe vom Neckar beim Stand von 47:29 (Min 25) Mitte des dritten Viertels lediglich auf eine magere Ausbeute von vier Zählern kommen. Zwar setzte der Tross der Rolling Chocolate nochmal zu einem kleinen Zwischenspurt zum 49:36 (Min 38) an, doch die selbstbewussten Leguane wussten auch dies gekonnt zu kontern und sich über das 51:36 im direkten Gegenzug sowie das 61:42 (Min 33) dann ein komfortables Polster für die letzten Minuten zu verschaffen. Die an diesem Tag wie eine Mauer stehende Defense der Münchner hielt die Gäste aus der Zone fern und bescherte den begeisterten Fans den verdienten 70:46 Erfolg nach vier gespielten Vierteln.

„Ich bin mehr als happy! Wir hatten ja bislang noch kein einziges Spiel gegen Heidelberg gewonnen, doch jede Serie hat mal ein Ende. Und heute war es mehr als an der Zeit dafür. Glückwunsch an die ganze Mannschaft, die defensiv wie offensiv 1:1 das umgesetzt hat, was wir von ihnen gewollt haben. Man sieht einfach eine tolle Entwicklung von Spiel zu Spiel und ich bin stolz auf die Mädels und Jungs. Chapeau!“ lobt ein überglücklicher Andreas Ebertz die Leistung seiner Mannschaft.

Zwar rangieren die Münchner trotz dem Erfolg über den direkten Kontrahenten um den dritten Tabellenplatz derzeit noch auf Rang vier, können aber bei einer Niederlage der Rolling Chocolate am kommenden Donnerstag im Nachholspiel gegen die Skywheelers aus Frankfurt und einem Erfolg am letzten Heimspieltag über die SBDJK Rosenheim noch an den Heidelberger Rollis vorbei ziehen. Das Finale der zweiten Liga Süd ist für den 19.März 2016 terminiert. Tanja Feddersen

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