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Rollstuhlmarathon

Schnelles Rennen wird erwartet

Lange dauert es nicht mehr, dann verwandelt sich das Heidelberger Neckartal in eine Rennstrecke — der Heidelberger Rollstuhlmarathon geht am Sonntag, 2. Juli, in die nächste Runde. Bereits zum 14. Mal versammeln sich Rollstuhl-Sportler aus der ganzen Welt an der Neckarwiese.

Im Organisations-Komitee vertraut man auf Altbewährtes. Die Strecke bleibt weitestgehend gleich: Gestartet wird traditionell unter der Theodor-Heuss-Brücke in Neuenheim (Uferstraße), dann geht es über Neckargemünd und Ziegelhausen wieder zurück in den Start-Zielbereich — umrundet man den Kurs zweimal erhält man eine Gesamtdistanz von ca. 44 Kilometern. „Die Strecke ist ideal für unsere Sportler, denn es gibt nur wenige Kurven“, sagt Joachim Schermuly, Vorsitzender des Rollstuhlmarathons, „auf den langen Geraden kann man dann richtig schnell werden.“ Das Rennen ist wie immer Teil der Rennserie „Handbike-Trophie“ und die offizielle Marathonzeit wird gemessen und gewertet.

Wie immer sind Starter aus der ganzen Welt mit dabei. „Wir haben diesmal Franzosen, Japaner, Finnen und auch Australier im großen Teilnehmerfeld“, so Schermuly. Knapp zwei Wochen vor dem großen Start steht man aktuell bei 230 Teilnehmern — darunter auch Halbmarathon-Fahrer, Inline-Skater und Jugendliche. Neben dem traditionellen Kinder- und Jugendrennen, dem „Mobifanten-Cup“ (2,5 Kilometer), gibt es nun erstmals auch ein Einsteiger-Rennen über 11,2 Kilometer.

Die bekanntesten Athleten Vico Merklein, Sopur-Teamchef Errol Marklein und Christiane Reppe vom Team Sopur sind wieder mit dabei. Merklein und Reppe gewannen im vergangenen Jahr die Paralympics in Rio de Janeiro, Reppe stellte zudem vor zwei Jahren in Heidelberg einen neuen Frauen-Weltrekord auf. Der 39- jährige Merklein: „Ich freue mich immer wieder auf das Rennen am Neckar, die Strecke ist so schnell — allein dieses Gefühl dort mit einem großen Feld zu fahren. Dieses Geräusch der Räder, dieses Pfeifen der Speichen — da bekomme ich Gänsehaut, das gibt es in fast keinem anderen Rennen.“ Reppe ergänzt: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass dieser Streckenverlauf die beste Voraussetzung für ein schnelles Rennen ist. Für die Zuschauer ist es eine sehr seltene Möglichkeit, uns während der zwei Runden hautnah zu erleben. Im Vergleich zu anderen Marathons ist es eine reine Handbike- und Rollstuhl-Veranstaltung, so dass unsere sportlichen Leistungen im Fokus stehen.“

Im Vorjahr gewann aber nicht Merklein, sondern Lokalmatador Torsten Purschke vom Team adviva aus Waibstadt. Was in diesem Jahr passiert, dass wissen wir erst, wenn um 11 Uhr der große Startschuss fällt. Tillmann Bauer

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