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Champions League

Unerfüllte Träume für Thuringia Bulls

Die RSB Thuringia Bulls verlieren das Spiel um Platz 3 im Champions League-Finale mit 68:70 (18:20,18:14,17:19,15:17) gegen den RSV Lahn Dill.

Das Spiel der unerfüllten Träume endet für die RSB Thuringia Bulls wie der Rest der Saison. Der RSV Lahn Dill hatte mal wieder das glücklichere Ende für sich und die RSB Bulls sind zweiter Sieger gegen den Seriensieger aus Wetzlar. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit der erwartete Krimi und erst mit der letzten vergebenen Aktion von Joke Linden beim Endstand von 70:68 waren die Messen gelesen. Von Beginn an entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel zweier Teams, die sich das eine oder andere mehr ausgerechnet hatten. Auf Elxlebener Seite machte Capitän Raimund Beginskis die ersten acht Punkte, die vom Capitän der Wetzlarer gekontert wurden. Beide Teams mühten sich um Ordnung im Spiel, was von den Defense Reihen sehr schwer gemacht wurde. Mit 18:20 aus RSB Sicht endete das erste Viertel. Coach Micha Engel stellte auf zwei Center um und das zeigte Wirkung beim Seriensieger. Alex Halouski und Vahid Azad konnten ein Übergewicht erzeugen und die Bulls starteten eine kleine Serie. Am Ende der Halbzeit hatten die Bulls einige leichte Würfe liegen gelassen, führten aber mit 36:34.

Im dritten Viertel punkteten alle Spieler der Bulls und Böhme und Luszinski hielten ihre Farben im Spiel. Zu oft liessen die Bullen einfache Würfe liegen und ins letzte Viertel ging es mit einem 53:53. Jetzt war es noch einmal Capitän Raimund Beginskis, der eine 4-Punkteführung von Lahn Dill ausgleichen konnte. Beide Teams bekamen Foulprobleme und Philipp Häfeli auf Wetzlarer Seite verließ als erster mit fünf Fouls das Spielfeld. Vahid Azad und Alex Halouski bekamen ihr viertes Foul und Vahid Azad ging vorsichtshalber auf die Bank. Piotr Luszinski hatte sechs Würfe von der Freiwurflinie, die er alle versenkte. Alex Halouski erhielt sein fünftes Foul und wurde durch Vahid Azad ersetzt. Sieben Sekunden vor Ende kamen die Bulls über einen Kraftakt von Joke Linden noch einmal in Wurfposition, dieser hatte aber im letzten Spiel für die Bulls kein Glück und vergab. Am Ende ist das Spiel ein Spiegelbild der gesamten Saison mit einer durchweg starken Leistung der Elxlebener, aber auch einer Menge Verletzungen, die am Ende der Saison die gewohnte Harmonie und den Erfolg gekostet haben. Tami Helbing

RSB Thuringia Bulls: Benny Kenyon 6, Raimund Beginskis 22, Vahid Azad 8, Vanessa Erskine, Marcus Kietzer, André Bienek 6, Jens Albrecht, Alex Halouski 14, Joke Linden 12.

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