News

25. German Open im Rollstuhltennis

Katharina Krüger will sich Titel zurückholen

Katharina Krüger. Foto: BSBerlin/ Reinhard Tank

Katharina Krüger. Foto: BSBerlin/ Reinhard Tank

Das Meldeergebnis bei den zum dritten Mal in Berlin stattfindenden German Open im Rollstuhltennis kann sich sehen lassen. Von den gemeldeten 55 Aktiven aus 16 Nationen bei Damen, Herren und der Quad-Konkurrenz, gehen 29 Athleten aus den Top 100 der Welt vom 25. – 28. Juli 2013 auf der Anlage der SV Zehlendorfer Wespen an den Start. Sie kämpfen nicht nur um Weltranglistenpunkte, sondern auch um 16.500 US-Dollar Preisgeld. Darunter werden, neben deutschen Spielerinnen und Spielern unter anderem Australien, Japan, Chile und Südafrika um die Titel der 25. German Open spielen. Gespannt darf man sein, wie die Spieler der Quad-Konkurrenz, das sind Behinderte, die zusätzlich auch Einschränkungen an den Händen haben, mit Rollstuhl, Racket und Ball umgehen werden.

Lokalmatadorin Katharina Krüger will ihren Titel, den sie im letzten Jahr an die Chilenin Maria Antonieta Ortiz verloren hatte, wieder zurückholen: „Ich freue mich sehr, dass mein Club die German Open ausrichtet! Und es ist mir eine Ehre, als „Wespe“ bei diesem Turnier zu spielen. Ich werde mein Bestes geben, und dann schauen wir mal, was dann dabei rauskommt“, antwortet sie auf die Frage, wie sie ihre Chancen sieht.

Die Schirmherrschaft hat wieder der Berliner Senat mit Innen- und Sportsenator Frank Henkel, der auch den Grundstock zur Finanzierung des mit ca. € 45.000 veranschlagten ITF-Turniers vorgegeben hat, übernommen.

Bei den Herren führt der Weltranglisten-Zwölfte, Tom Egberink aus den Niederlanden, die Setzliste an, gefolgt von dem Japaner Takuya Miki (ITF 15), sowie dem Südafrikaner Evans Maripa (17), dem Polen Taddäusz Kruszelnicki (21) und David Phillipson (24) aus Großbritannien. Dem an Position acht gesetzten Berliner, Steffen Sommerfeld (29) als amtierender deutscher Meister, und dem Niederbayern Peter Seidl, der im vergangenen Jahr sich erst im Finale dem Chilenen Robinson Mendez geschlagen geben musste, ist der eine und andere Rundenerfolg zuzutrauen, die Favoritenrollen liegen jedoch bei den gesetzten Spielern aus den Niederlanden, Japan, Südafrika und Polen.

Pedro Krümmel, Guido Nespethal, Dominik Lust, sowie die jungen Nachwuchsspieler Anthony Dittmar und Michael Mertel vertreten die deutschen Farben in der sogenannten Second Draw der Herren.

Edwin Kornel, Referent Rollstuhltennis im DTB sieht die Chancen der Damen so: „Hoffnungen auf den Titelgewinn sind da schon eher bei den Damen gegeben: Die Berlinerin Katharina Krüger führt als Weltranglisten zehnte die Setzliste an, ihr folgt die Nummer drei der Deutschen, Bianca Osterer (ITF 18), die Französin Charlotte Famin (23) und die Junioren-Weltmeisterin Diede De Groot (29) aus den Niederlanden. Die jungen deutschen Spielerinnen Sina Kallenberger und die Berlinerin Hannah-Luise Schmidt, die ihr erstes internationales Turnier bestreiten, können die German Open zum Sammeln von Erfahrung nutzen“.

In der Quadklasse haben die Berliner mit den Zwillingen Marcus und Maximilian Laudan zwei heiße Eisen im Feuer.

Kornel hat für die German Open in der Zukunft Wünsche: „Dringend wünschenswert und notwendig ist ein „Upgrading“ der German Open von der Kategorie ITF 3 in mindestens die nächsthöhere Turnierkategorie ITF 2. Dies besonders vor dem Hintergrund, dass die deutsche Nummer 1 bei den Damen, Sabine Ellerbrock aus Bielefeld, das Grand Slam Turnier in Paris gewann, und damit als erste deutsche Spielerin die Weltrangliste der Damen als Nummer 1 anführt. Mit einem Sieg bei den German Open, und den dabei zu erreichenden Punkten wäre diese Position jedoch nicht zu verteidigen. So sind unsere Spitzenspieler/innen gezwungen, im Ausland bei ranghöheren Turnieren ihre Ranglistenpunkte zu erkämpfen. Die Voraussetzungen für eine höhere Einstufung des Turniers, wie Qualität der Anlagen, Organisation und Durchführung der German Open, sind in Berlin mehr als gegeben. Wir hoffen daher, dass die ITF (International Tennis Federation in London), unseren Antrag auf Upgrading der German Open befürworten wird, damit unsere Spitzenspieler/innen ihr Können künftig auch weiterhin vor deutschem Publikum demonstrieren können. Die Vielzahl der Meldungen mit Aktiven aus 16 Nationen zeigt die Beliebtheit dieses Turniers, mehr Internationalität geht nicht. Freuen wir uns auf viele spannende Spiele während der vier Turniertage vom 25. – 28. Juli auf der schönen Anlage der Zehlendorfer Wespen in Berlin“. (Lloyd-G.-Wells-Str. 55 in 14163 Berlin).

Der Eintritt ist an allen Tagen frei, Zuschauer sind jederzeit herzlich willkommen, um bei hoffentlich schönem Sommerwetter der hochklassigen Veranstaltung einen würdigen Rahmen zu geben. Quelle: Edwin Korne, Katharina Krüger

Erschbaumer Verlag. Outrun – das Sportmagazin. Alle Rechte vorbehalten/All rights reserved

 

Das könnte Dich auch interessieren:

26. German Open

Katharina Krüger will ihren Titel verteidigen

Charlotte Famin aus Frankreich gegen Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen, so könnte auch in diesem Jahr das Finale der 26. German-Open im Rollstuhltennis lauten. Denn sowohl die Vorjahressiegerin Katharina Krüger, als auch Charlotte Famin, die Zweite des Vorjahres, sind … Weiterlesen

25. German Open im Rollstuhltennis

Heimsieg für Katharina Krüger

Spiel – Satz – Sieg: Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen hat die 25. German Open im Rollstuhltennis in Berlin gewonnen. Mit 6:1, 4:6 und 7:6 im Tiebreak, den sie mit 11:7 gewann, konnte sie den Titel, den sie im … Weiterlesen


26. German Open

Katharina Krüger will ihren Titel verteidigen

Charlotte Famin aus Frankreich gegen Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen, so könnte auch in diesem Jahr das Finale der 26. German-Open im Rollstuhltennis lauten. Denn sowohl die Vorjahressiegerin Katharina Krüger, als auch Charlotte Famin, die Zweite des Vorjahres, sind … Weiterlesen

26. German Open

Katharina Krüger will ihren Titel verteidigen

Charlotte Famin aus Frankreich gegen Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen, so könnte auch in diesem Jahr das Finale der 26. German-Open im Rollstuhltennis lauten. Denn sowohl die Vorjahressiegerin Katharina Krüger, als auch Charlotte Famin, die Zweite des Vorjahres, sind … Weiterlesen


25. German Open im Rollstuhltennis

Heimsieg für Katharina Krüger

Spiel – Satz – Sieg: Katharina Krüger von den Zehlendorfer Wespen hat die 25. German Open im Rollstuhltennis in Berlin gewonnen. Mit 6:1, 4:6 und 7:6 im Tiebreak, den sie mit 11:7 gewann, konnte sie den Titel, den sie im … Weiterlesen

Daniel Simon

Der „alte Mann“ schwimmt zwei Weltrekorde

Der selbst ernannte „alte Mann“ hat bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer mit Behinderung im nordrhein-westfälischen Remscheid mächtig aufgetrumpft: Daniel Simon hat gut zwei Monate nach dem Abschluss der Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro gleich zwei Ausrufezeichen … Weiterlesen


Radsport-DM

Hochwertige Wettkämpfe

Nach einigen Jahren ohne Deutsche Bahn-Meisterschaften konnte in diesem Jahr ein Veranstalter gefunden werden: Die Para-DM wurde in die Deutschen Meisterschaften der Nachwuchsklassen integriert, so dass sowohl eine professionellen Organisation als auch etliche Zuschauer auf der Haben-Seite des Events im … Weiterlesen

Sensationeller Auswärtssieg

Bulls gewinnen die Meisterschaft

Nach sensationellem Auswärtssieg in der „Rollstuhlbasketball Hauptstadt“ Wetzlar gewinnen die RSB Thuringia Bulls auch Spiel zwei mit 76:63 (16:11,30:17,8:18,22:17) und sind damit Deutscher Meister 2016. Drei Siege in Folge gegen den Seriensieger und Klassenprimus bringen den RSB Thuringia Bulls das … Weiterlesen


DM Rollstuhl-Curling

Heimspiel gesichert

Am Wochenende fand in der Schwenninger Curlinghalle die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlcurling statt, die der Gastgeber CC Schwenningen/Füssen für sich entschied. Da das Rollstuhlcurling in Deutschland leider nicht so verbreitet ist kamen drei Teams mit Spielern aus Chemnitz, Oberstdorf, Frankfurt und … Weiterlesen

Kurzbahn-DM in Remscheid

Schmidtke schwimmt drei Weltrekorde

Die Enttäuschung über die Schwimm-Weltmeisterschaft im Juli 2015 war bei Torben Schmidtke nicht so schnell verflogen. Gold sollte es werden über seine Paradestrecke, die 100 Meter Brust. Doch am Ende musste sich der 26-Jährige vom SC Potsdam mit Bronze begnügen … Weiterlesen